• Copernicus Netzwerkbüro Kommunal

Städte und Gemeinden

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sie in Partnerschaft mit der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) umsetzt. Es liefert wichtige Daten für den Umweltschutz, zur Klimaüberwachung, zum Infrastrukturmonitoring und für andere gesellschaftliche Aufgaben. Alle Daten sind offen und frei zugänglich. 

Die Nutzung von Fernerkundung und Copernicus kann Städten, Kreisen und Gemeinden die Erfüllung kommunaler Aufgaben erleichtern. Dies betrifft etwa folgende Bereiche:

  • Klimaschutz & Luftreinhaltung (z.B. Klimawandel-Anpassung, Stadt- und Umweltplanung)
  • Energiewirtschaft (z.B. Energieversorgung, erneuerbare Energien)
  • Stadtgrün & Umweltschutz (z.B. Monitoring von Grünanlagen und Umwelt, Baumkontrolle)
  • Wasserwirtschaft & Gewässer (z.B. Wasserversorgung, Abwasser, Gewässermonitoring)
  • Mobilität & Infrastruktur (z.B. Verkehrs- und Bauleitplanung, öffentlicher Nahverkehr)

Copernicus Netzwerkbüro Kommunal

Hier setzt das Copernicus Netzwerkbüro Kommunal an. Das Netzwerkbüro hat zur Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem aufzubauenden Fachnetzwerk zu untersuchen, welchen Beitrag die Fernerkundung und hier insbesondere die Daten und Dienste des Copernicus-Programms zur Unterstützung der kommunale Ebene (Städte, Landkreise, Gemeinden) leisten kann.

Das Netzwerkbüro dient als Kontaktstelle für Fragen und Anliegen rund um die Nutzung von Copernicus für Kommunen, führt Schulungen durch und regt den Austausch an. Zudem managt das Büro ein Fachnetzwerk aus nationalen Akteuren aus Verwaltung, Wissenschaft und Industrie, die sich mit Anwendungsmöglichkeiten der Satelliten-Fernerkundung für kommunale Aufgaben befassen. Damit wird eine Schnittstelle zwischen kommunalen Akteuren, weiteren Behörden, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen geschaffen.

Interessierte sind eingeladen, sich aktiv im Netzwerk einzubringen. Bitte wenden Sie sich dazu direkt an Johannes Schmidt copernicus-kommunal@eura-ag.de. Das gilt auch für die Aufnahme in unseren Newsletter-Verteiler.

Das Netzwerkbüro wird von der EurA AG, EFTAS Fernerkundung Technologietransfer GmbH und dem und Deutschen Dachverband für Geoinformation e. V. (DDGI) betrieben und durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) finanziert. Projektträger ist die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR).